Montag, 16. März
Eine “Ich weiß nicht so recht”-Nacht.
Ich hatte meine Ohrlöcher wieder drin und die Remee-Schlafmaske ausprobiert… bin mir nicht sicher, wie das war. Habe sie über Nacht verloren. Zumindest habe ich wieder von Levi geträumt – auch von dem Haus. Irgendwie waren wir auf einer Insel und gleichzeitig im Weltraum. Ich wollte ihm immer entkommen. Es war komisch und irgendwie bedeutungsvoll, aber ich kann es nicht genau greifen.
Tagsüber war ich emotionslos… innerlich tot, außer manchmal eine aggressive Grundstimmung.
In der BA-Gruppe ging es viel ums Grübeln und mögliche Lösungen dafür. Eine Idee war die “Grübeltoilette”: Einen festen Ort zum Nachdenken wählen – wie kurz vor dem Toilettengang –, dann einen bewussten Ortswechsel machen, um das Grübeln loszulassen.
Die Gruppe war sehr informativ, aber auch anstrengend. Es ging um Schmerzbewältigung und Strategien, um mit chronischen oder emotionalen Schmerzen umzugehen. Währenddessen habe ich viel nachgedacht – über meinen Körper, meine Belastungsgrenze und wie ich mich oft selbst ignoriere.
Was mich beschäftigt: Ich kann gerade nicht weinen, wenn ich an Miez denke.
Am Nachmittag habe ich meinen Freund und eine alte Freundin aus der DBT getroffen. Sie haben mich besucht und beide haben mir ein paar schöne Dinge mitgebracht. Vorher habe ich noch ein Armband und einen Schlüsselanhänger für sie gefertigt. Wir waren mit ihrer kleinen Tochter spazieren.
Wir waren in der Eilenriede spazieren, und ich hatte noch die Idee, mir eine Pizza bei Lidl zu kaufen. Dort habe ich das erste Mal mit dem iPhone bezahlt, da ich meine Handtasche nicht dabei hatte… es war spannend und stressbeladen, aber hat geklappt.
Sie haben mich dann zurück auf die Station gebracht. Dort habe ich mich bis zum Abendbrot mit Seidenfäden für Armbänder beschäftigt und gleichzeitig über das weitere Vorgehen bezüglich der Doppelhaushälfte nachgedacht, in die wir ziehen wollen – aber es passiert nichts, da die Mieter nichts finden.
Nach dem Abendbrot ging es weiter: Ich habe mit meinen Jungs telefoniert, was auch sehr emotional war.
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