Morgen: Müde, aber weiter geht’s.
Nun bin ich schon 1 Woche hier.
Die Nacht war wieder kurz – ich bin erst gegen 1:30 Uhr eingeschlafen und früh ohne Wecker aufgewacht. Trotzdem begann der Tag wie gewohnt mit der Morgenrunde.
Danach stand die Studie mit kognitiven Tests an. Es gab verschiedene Aufgaben – unter anderem Basketball-Aufgaben und Sonnen-Aufgaben. Ich merkte schnell, dass sie mich sehr müde machten. Meine Konzentration ließ schnell nach, und ich hatte das Gefühl, gegen eine dichte Nebelwand in meinem Kopf anzukämpfen.
Nachmittag: Erst Erholung, dann volle Power
Nach dem Mittagessen brauchte ich erstmal eine Pause. Ich nutzte die Zeit, um mich ein wenig auszuruhen und an meinem Blog zu arbeiten.
Um 16:30 Uhr kam die Physiotherapeutin. Vor dem Boxen hatte ich noch Physiotherapie, und sie stellte fest, dass meine Faszien am Po extrem verhärtet waren. Das könnte eine Ursache für meine Rückenschmerzen sein. Sie zeigte mir einige Übungen zur Lockerung, die ich regelmäßig machen soll.
Danach ging es weiter mit Boxen. Ich kannte das bereits aus der DBT, wo ich es mit einem großartigen Trainer gemacht hatte. Weil es mir damals richtig gutgetan hat, wollte ich das Angebot auch hier wieder nutzen.
Erst trainierte ich an der Boxbirne, die ständig hin und her schwingt und schnelle Reaktionen erfordert. Später ging es an den Boxsack, wo ich richtig Kraft einsetzen konnte. Es war sehr anstrengend, aber ich spürte, wie es mir guttut. Die Anspannung fiel nach und nach ab, und ich fühlte mich danach deutlich klarer im Kopf.
Abend: Kleine Freude, kleine Enttäuschung
Nach dem Sport gab es Abendbrot und die Abendrunde.
Später kam Max zu Besuch, worüber ich mich gefreut habe. Gemeinsam gingen wir zu Lidl, um ein paar Dinge einzukaufen. Dabei habe ich wieder neue Stifte entdeckt – und ich merke langsam, dass ich ein echter Stift-Junkie werde.
Leider gab es aber auch eine kleine Enttäuschung: Das Tablet, das ich für meine Mutter besorgen wollte, war nicht mehr verfügbar.
Zurück auf Station versuchte ich, mich zu entspannen. Aber ich bin wieder erst gegen 1:30 Uhr eingeschlafen – und wurde am nächsten Morgen ohne Wecker wach.
Hinterlasse einen Kommentar