Heute war mein erster Tag in der Klinik. Ich bin mit dem Taxi angereist, habe die Nacht davor in Hannover geschlafen, weil ich wusste, dass ich diesen Weg nicht an einem Morgen schaffe – weder körperlich noch mental. Ich hatte mir vorgestellt, wie es sein würde, wieder hier zu sein, aber die Realität fühlt sich anders an.
Ankunft & erste Eindrücke
Die MHH. Ein Ort, der so viel mit mir verbindet. Kaum angekommen, war da dieses Ziehen in der Brust – Erinnerungen, gute wie schlechte. Hier habe ich gelernt, mich über Wasser zu halten. Und hier habe ich Menschen kennengelernt, die mich auf eine Weise geprägt haben, wie es nur wenige können. Manche fehlen. Manche sind geblieben. Und doch fühlt sich alles fremd und vertraut zugleich an.
Erste Gespräche & innere Kämpfe
Die Aufnahme lief wie erwartet – Fragen, Formulare, Einschätzungen. Ich war ehrlich, habe gesagt, wie es mir geht, aber es war schwer, die richtigen Worte zu finden. Es ist nicht so, dass ich nicht weiß, was los ist, aber manchmal fühlt es sich an, als wäre mein Kopf ein Knoten aus Gedanken, die sich nicht entwirren lassen. Ich wollte es erklären, wirklich, aber wie beschreibt man etwas, das so tief sitzt, dass es sich kaum greifen lässt?
Zurück zu einem alten Muster?
Es ist nicht das erste Mal, dass ich hier bin. Die Therapie hat mir damals geholfen – wirklich geholfen. Ich habe gelernt, meine Emotionen anders zu sehen, zu regulieren. Aber irgendwann bin ich wieder gefallen. Und das macht Angst. Was, wenn es diesmal wieder so läuft? Was, wenn ich hier rausgehe, mit neuen Erkenntnissen, neuen Skills – und dann trotzdem wieder an denselben Punkt zurückkehre?
Zwischen Hoffnung und Zweifel
Ich will daran glauben, dass es diesmal anders wird. Dass ich diesmal nicht nur „funktioniere“, sondern wirklich einen Weg finde, der hält. Aber die Zweifel sind da. Vielleicht zu viele. Vielleicht aber auch gerade genug, um nicht blind in eine Hoffnung zu laufen, die am Ende nur wehtut.
Und jetzt?
Jetzt bin ich hier. Jetzt versuche ich es. Wieder. 🙏🏻


Bevor ich auf Station 51a konnte musste ich mich erstmal anmelden. Das ging aber ziemlich schnell. Der Dame am Schalter musste ich erstmal erzählen wo ich meinen Rucksack her habe. Sie war total begeistert davon. Ich habe eine Mil-Tec Rucksack der 60 Liter fasst.



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